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Das Haus Borée in Prerow

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Technik-Museum Pütnitz

Wir zeigen technische Entwicklungen aus verschiedensten Bereichen des Alltags der Menschen in den ehemaligen Ostblock-Staaten. Dazu gehören neben Fahrzeugen auch Exponate aus den Bereichen Rundfunk- und Fernsehen, Büro und Kommunikation, Haushalt, Spielzeug, Uniformen und Ausrüstungen.
www.technikmuseum-puetnitz.de

Urlaubserinnerungen

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Die Konzertreihe

"Naturklänge" vereint Musik und Natur an landschaftlich reizvollen Orten. Die Wellen des Meeres, der Gesang der Vögel, das Rauschen des Waldes ...

Kranichzug zwischen Ostsee und Südlicher Boddenküste

Im Herbst sind die Kraniche ab September bis Anfang November anzutreffen. Dabei halten sie sich vor allen Dingen entlang der Südlichen Boddenküste auf. Während des Tages sind sie auf abgeernteten Getreidefeldern und besonders auf abgeernteten Maisfeldern zu finden, wo sie sich die für den Weiterflug notwendigen Energiereserven anfressen.

Weshalb es sich durchaus lohnt, abseits der Kranichbeobachtungseinrichtungen und Kranich-Utkieks der Region einfach mal am Straßenrand anzuhalten und nach den Kranichen auf den Feldern, wo sie mitunter zu Tausenden anzutreffen sind, Ausschau zu halten.

Ihr bevorzugtes Rastgebiet ist dabei der Bereich zehn Kilometer nördlich und südlich der Bundesstraße B 105 zwischen den Städten Ribnitz-Damgarten und Stralsund. Gerade am Feldrand kann man diese einzigartigen Vögel und ihr Verhalten in der Gruppe aus unmittelbarer Nähe beobachten. Man kommt hier sehr nah an den Kranich heran und kann diesen intensiv erleben. Womit man im Küstenvorland im Grunde auf individuelle "Kranichsafari" gehen kann. Aber Vorsicht: Auf keinen Fall dürfen die Kraniche gestört werden, denn ungestörte Zwischenstopps mit ausgiebigen Nahrungsaufnahmen sind für die großen Vögel überlebenswichtig.

Kleine Cafés und gemütliche Restaurants laden dabei die Natur- und Kranichfreunde zum Verweilen bei Kaffe und Kuchen ein. So beispielsweise die Alte Schmiede in Hessenburg, das Park-Hotel "Schloss Schlemmin" oder das Café in der Backstein-Scheune im Pfarrgarten von Starkow. Das Kranich-Informationszentrum befindet sich in Groß Mohrdorf.

Was den Kranichzug im Herbst betrifft, hat der Nationalpark "Vorpommerschen Boddenlandschaft" mit Pramort, der östlichste Teil vom Zingst, eine besondere Bedeutung. Hier befindet sich der bedeutendste Rastplatz des Grauen Kranichs Mitteleuropas. Bis zu drei Viertel der gesamten nord- und osteuropäischen Population pausiert in der Rügen-Bock-Region. Wobei der abendliche Einflug mehrerer tausender Kraniche zu ihren Schlafplätzen besonders fasziniert. Die langgezogenen Ketten oder keilförmigen Flugformationen sowie die weithin hörbaren Rufe der Altvögel sind ein phantastisches, nachhaltiges Naturschauspiel. Von der Meiningenbrücke aus und dem Kranichdorf Bresewitz lässt es sich wunderbar verfolgen.

Um die hochsensiblen Großvögel zu schützen, ist die Besucherzahl am Pramort beschränkt. Das gesamte Gebiet ist daher vom 1. September bis Anfang November täglich von 15 Uhr bis zum nächsten Morgen um 8 Uhr für den allgemeinen Besucherverkehr gesperrt. Mit einer Ausnahme: Die Nationalpark-Card "Beobachten - ohne zu stören".