Gesundheit & Kur
Groß ist das Gesundheits - bewusstsein in einer von Stress und Hektik geprägten Zeit. Bei uns finden Sie moderne Kureinrichtungen und optimale heilklimatische Bedingungen, inmitten einer fast unberührten Natur.
Tagesfahrten
Die gute Verkehrsanbindung der Halbinsel ermöglicht Tagesausflüge in die verschiedensten Regionen des Nordens. So lohnt es sich z.B. das Flair der Hansestadt Hamburg, die Reize der Insel Rügen oder die Gastfreundschaft der Bewohner Malmös zu erleben.
Besucherinvasion und Naturschutzmaßnahmen
Kurios, gerade dieser, der östliche Teil des Zingst ist es, der schon sehr zeitig für den "Sanften Tourismus" erschlossen wird. Monate vor der Gründung des Nationalparks, am 6.3.1990 findet eine Begehung der Sundischen Wiese statt.
Naturfreunden soll der Besuch des lange wegen militärischer Nutzung gesperrten Gebietes ermöglicht werden. Die Natur muss einen Schock bekommen haben: Besucherinvasion.
Zum Schutz der Landschaft sehen sich die Verantwortlichen gezwungen Maßnahmen zu ergreifen. Der Rat der Gemeinde bewirkt durch einen Beschluss ein generelles Kraftfahrzeugverbot für das Gebiet östlich des Schlagbaumes. Besucher können an geführten Exkursionen nach Pramort und zur Hohen Düne teilnehmen. Solche finden an den Wochenenden durch das VEG Zingst und Naturschutzhelfer statt.
Ende April werden auf einer weiteren Beratung u. a. Wegtrassen festgelegt, der Bau einer Aussichtsplattform durch die NVA beschlossen sowie das Aufstellen von Naturschutzgebiets- und Landschaftsschutzgebietstafeln angeregt. ?Für die gesamte Betreuung des Gebietes östlich des Schlagbaumes sind Naturschutzhelfer auszuwählen und ... zur Betreuung einzusetzen.? (Protokoll der Beratung am 23.04.1990). Für die Abstimmung und Koordinierung der Tätigkeit der Naturschutzbeauftragten wird Stefan Beese und für die Schulung Gert Graumann bestimmt. Beide werden später Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung. Andere wichtige Beschlüsse sind die Übernahme von Sicherungsaufgaben am Schlagbaum Sundische Wiese auch im Interesse des Naturschutzes durch die NVA sowie die "einstweilige Sicherung" des Gebietes östlich des Schlagbaumes als Naturschutzgebiet.
Nachdem dann Ende November 1991 die Armee die Bewachung des Gebietes aufgibt, übernimmt die Nationalparkwacht - zehn befristet angestellte Einwohner aus Zingst - die Betreuung. Besucher können auf der vorhandenen Straße nach Pramort radeln oder auch zu Fuß gehen. Von dort werden Führungen zur Hohen Düne angeboten.
Nationalpark
Vorpommersche Boddenlandschaft
Autor: Helga Konow
