Nationalpark ... Chronik ... Hiddensee

Gesundheit & Kur

Groß ist das Gesundheits - bewusstsein in einer von Stress und Hektik geprägten Zeit. Bei uns finden Sie moderne Kureinrichtungen und optimale heilklimatische Bedingungen, inmitten einer fast unberührten Natur.

Tagesfahrten

Die gute Verkehrsanbindung der Halbinsel ermöglicht Tagesausflüge in die verschiedensten Regionen des Nordens. So lohnt es sich z.B. das Flair der Hansestadt Hamburg, die Reize der Insel Rügen oder die Gastfreundschaft der Bewohner Malmös zu erleben.

Wandern & Walken

Ob Nordic Walking oder gemütliches Wandern durch die eindrucksvolle Landschaft unserer Nationalparkregion - die Möglichkeiten für aktive Naturfreunde, die Halbinsel zu Fuß zu entdecken sind vielfältig.

Auf Hiddensee geht's voran - Nationalparkbüro Hiddensee

Ein Nationalparkbüro auf Hiddensee gibt es schon seit 1.6.1991. Der Mitarbeiter, der auf Hiddensee Nationalparkgeschichte schreiben wird, tritt seinen Dienst auch bald an. Am 1.7. Juli zieht Bernd Blase in das Büro in Vitte ein.

Von seinem Vorgänger übernimmt er zwei Aktenordner, zwei Ferngläser, ein Spektiv, einen Schreibtisch und Stuhl. Die Gemeinde stellt ihm sieben über ABM Tätige zur Seite. Nun kann es richtig losgehen auf der Insel. Noch im selben Jahr wird das "Weiße Haus", ein Ferienbungalow der Volksarmee auf dem Dornbusch durch die ABM-Kräfte und unter Mithilfe der Gemeinde abgerissen. Am 16. Januar 1992 findet auf Hiddensee eine Beratung mit Vertretern der Nationalparkverwaltung, der Gemeinde, des Landes M-V und des StAUN statt. Diskutiert wird die mögliche Nutzung des Fertigteilhauses des StAUN in Vitte als Nationalparkhaus. Kein Erfolg. Das Haus soll der Lagerung von gefüllten Sandsäcken und als Urlauberunterkunft dienen.

Ganz anders geht ein Ortstermin im Armeegelände auf dem Dornbusch aus. Das Umweltministerium übernimmt das Objekt und genehmigt dessen Abriss. Die Bundeswehr selbst packt mit zu. Ein Pionierbataillon aus Lübeck rückt an und nimmt im Rahmen einer Übung den Abriss vor. Die Kosten für zusätzliche Verpflegung sowie die für den Schrottabtransport übernimmt das 1991 gegründete Nationalparkamt des Landes M-V mit Sitz in Speck bei Waren.

Die Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung haben inzwischen andere Aufgaben in Angriff genommen. Sie schildern Wege aus und halten, wenn gewünscht, Vorträge. Im Sommer 1993 hat der Nationalpark seine ersten beiden Praktikanten auf der Insel. Eine Unterkunft wird vom StAUN gestellt. Die Praktikanten halten Vorträge und bieten Führungen an. Angekündigt wird über Aushänge, die sich allein schon durch ihre Form - von oben nach unter schräg verlaufend - sowie das Signet des Nationalparks von anderen abheben.

Autor: Helga Konow